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„Das Cymbalom zwischen Merseburg und Budapest – Eine Musikgeschichte“ « Bauverein Halle & Leuna eG

„Das Cymbalom zwischen Merseburg und Budapest – Eine Musikgeschichte“

Region Merseburg
Art Konzert
Beginn 18.09.2026, 17:00 Uhr
Ende 18.09.2026, 18:15 Uhr
Preis 20 €, erm. 15 €, Schüler 6 € I Tagesticket 50 € normal I 40 € ermäßigt (inklusive Domeintritt)
Ort Dom zu Merseburg
(Domplatz 7, 06217 Merseburg)
Willi-Sitte Galerie | 19 Uhr Vom Pantaleon zum  Cymbalom – Eine Musikgeschichte CYMBALON Enikő Ginzery „Vom Pantaleon zum Cimbalom – Eine Musikgeschichte“ lädt in der Sitte-Galerie zu einer besonderen musikalischen Entdeckungsreise ein. Im Mittelpunkt steht mit dem Cimbalom ein Instrument, dessen Wurzeln bis zum historischen Pantaleon zurückreichen, einer barocken Großform des Hackbretts, die um 1700 von Pantaleon Hebenstreit geprägt wurde. Enikő Ginzery bringt nach Merseburg ein Instrument, dessen Geschichte auf überraschende Weise auch mit der Region verbunden ist. Zwar erhielt das moderne Konzertcimbalom seine heutige Form erst im 19. Jahrhundert in Budapest; doch schon um 1697 entwickelte Pantaleon Hebenstreit im Raum Merseburg das Hackbrett zu einem Konzertinstrument weiter – ein wichtiger Schritt in der Vorgeschichte des Cimbaloms. Mit Enikő Ginzery ist dafür eine Künstlerin zu erleben, die das Cimbalom weit über folkloristische Zuschreibungen hinaus als vollwertiges Konzertinstrument etabliert. Die in Bratislava geborene Musikerin studierte in Bratislava, Budapest und Saarbrücken; ihr Repertoire reicht von Alter Musik bis zur Gegenwart, ihr Spiel gilt als klanglich fantasievoll und interpretatorisch innovativ. Gerade in Merseburg gewinnt ihr Auftritt damit eine besondere zusätzliche Ebene: Wenn Enikő Ginzery das Cimbalom im Dom erklingen lässt, begegnen sich nicht nur ungarische Musiktradition und virtuose Gegenwartskunst, sondern auch ferne und nahe Musikgeschichte an einem Ort, der mit dieser Instrumentenfamilie enger verbunden ist, als man zunächst vermuten würde.
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