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Das große Abendkonzert Teil 2 – Franz Liszt “Krönungsmusik” « Bauverein Halle & Leuna eG
(© Falko Matte)

Das große Abendkonzert Teil 2 – Franz Liszt “Krönungsmusik”

Region Merseburg
Art Konzert
Beginn 18.09.2026, 19:20 Uhr
Ende 18.09.2026, 20:50 Uhr
Preis Teil 1 und Teil 2: 35 €, erm. 27 €, Schüler 6 € I Tagesticket 50 € normal I 40 € ermäßigt
Ort Dom zu Merseburg
(Domplatz 7, 06217 Merseburg)
Krönungsmusik – Franz Liszt (1811–1886): “Die Glocken des Straßburger Münsters” I “Ungarische Krönungsmesse” Zur Krönung von Franz Joseph I. und Elisabeth (Sissi) zum ungarischen Königspaar LEITUNG Stefan Mücksch MITWIRKENDE Julia Sophie Wagner – Sopran Britta Schwarz – Alt Daniel Johannsen – Tenor Henryk Böhm – Bass ENSEMBLES Mitglieder des Collegium Vocale Leipzig Domkantorei Merseburg Staatskapelle Halle AN DER ORGEL Denny Wilke Unter der „Krönungsmusik“ begegnen sich zwei eindrucksvolle Werke Franz Liszts, die geistliche Feierlichkeit, farbenreiche Klangfantasie und repräsentative Größe auf besondere Weise verbinden. Mit „Die Glocken des Straßburger Münsters“ entfaltet Liszt ein klangmächtiges, bildhaftes Stück voller Atmosphäre, während die „Ungarische Krönungsmesse“ seine Auseinandersetzung mit liturgischer Form, nationaler Prägung und festlichem Glanz eindrucksvoll vor Augen führt. Unter der Leitung von Stefan Mücksch musizieren Julia Sophie Wagner, Britta Schwarz, Daniel Johannsen und Henryk Böhm gemeinsam mit Mitgliedern des Collegium Vocale Leipzig, der Domkantorei Merseburg und der Staatskapelle Halle. An der Orgel setzt Denny Wilke zusätzliche klangliche Akzente und verbindet den vokal-orchestralen Reichtum des Abends mit dem besonderen Raumklang des Merseburger Doms. So verspricht dieses Konzert eine vielschichtige Begegnung mit Franz Liszt als Komponist zwischen geistlicher Tiefe, festlicher Geste und großer musikalischer Ausdruckskraft. Die Domkantorei Merseburg gehört zu den tragenden kirchenmusikalischen Ensembles des Merseburger Doms und prägt das musikalische Leben an diesem besonderen Ort in vielfältiger Weise mit. In ihr verbinden sich liturgische Erfahrung, chorklangliche Geschlossenheit und die lebendige Pflege geistlicher Musiktraditionen. Gerade in einem Werk wie Franz Liszts „Ungarische Krönungsmesse“ kommt diese Verbindung von Ausdruckskraft, Klangfülle und geistlicher Tiefe besonders zur Geltung. So bringt die Domkantorei Merseburg in das Konzert nicht nur musikalische Substanz, sondern auch jene innere Vertrautheit mit dem sakralen Raum ein, aus der heraus diese Musik ihre besondere Wirkung entfalten kann. Das Collegium Vocale Leipzig wurde 1993 gegründet und widmet sich vor allem der Aufführung mitteldeutscher Barockmusik in kammermusikalisch geprägter Besetzung. Im Zentrum seiner Arbeit stehen insbesondere Werke von Heinrich Schütz, seinen Zeitgenossen und Johann Sebastian Bach, wodurch sich das Ensemble einen profilierten Platz im mitteldeutschen Musikleben erarbeitet hat. Gemeinsam mit der Merseburger Hofmusik und anderen Orchestern war das Collegium Vocale Leipzig zudem an zahlreichen Kantaten-, Oratorien- und Einspielungsprojekten beteiligt, vielfach unter der Leitung von Michael Schönheit. In Merseburg ist damit ein Ensemble zu erleben, das für stilistische Klarheit, musikalische Präzision und eine lebendige Pflege der geistlichen Musiktradition steht.
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